Kartoffelsuppe mit Möhren und Wiener Würstchen – so wird sie schön sämig

Kartoffelsuppe mit Möhren und Wiener Würstchen – so wird sie schön sämig

Die Kartoffelsuppe mit Möhren und Wiener Würstchen gehört zu den beliebtesten deutschen Hausmannskostgerichten. Diese herzhafte Suppe vereint die cremige Textur von Kartoffeln mit der natürlichen Süße von Möhren und der würzigen Note von Wiener Würstchen. Das Geheimnis einer wirklich sämigen Konsistenz liegt in der richtigen Zubereitung der Kartoffeln und dem behutsamen Pürieren. Diese traditionelle Rezeptur wurde über Generationen weitergegeben und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit in deutschen Küchen. Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld gelingt diese wärmende Suppe garantiert.

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facile

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Die Kartoffeln gründlich waschen und mit dem Sparschäler schälen. Anschließend in gleichmäßige Würfel von etwa zwei Zentimetern schneiden. Diese Größe ist wichtig, damit die Kartoffeln gleichmäßig garen und sich später gut pürieren lassen.

2.

Die Möhren ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln. Je feiner die Zwiebel geschnitten ist, desto besser verteilt sich ihr Aroma in der Suppe.

3.

Die Butter in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die gewürfelten Zwiebeln darin glasig anschwitzen (das bedeutet, sie werden durchsichtig und weich, ohne Farbe anzunehmen). Dieser Vorgang dauert etwa drei bis vier Minuten und bildet die aromatische Basis der Suppe.

4.

Die Kartoffelwürfel und Möhrenscheiben zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Nach etwa zwei Minuten mit der Gemüsebrühe aufgießen.

5.

Die Lorbeerblätter und den getrockneten Majoran hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei mittlerer Temperatur etwa 25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

6.

Die Lorbeerblätter aus der Suppe entfernen. Nun kommt der wichtigste Schritt für die sämige Konsistenz: etwa zwei Drittel der Suppe mit dem Pürierstab direkt im Topf pürieren. Das restliche Drittel bleibt stückig, was der Suppe eine angenehme Textur verleiht. Alternativ kann man auch einen Teil der Suppe in einen Mixer geben und anschließend zurück in den Topf geben.

7.

Die Sahne einrühren und die Suppe noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Konsistenz sollte jetzt schön cremig und sämig sein. Falls die Suppe zu dick geworden ist, einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser nachgießen.

8.

Die Wiener Würstchen in mundgerechte Scheiben schneiden und in die heiße Suppe geben. Die Würstchen müssen nicht mehr kochen, sondern nur noch heiß werden. Das dauert etwa drei bis vier Minuten. So bleiben sie schön saftig und zerfallen nicht.

9.

Die fertige Kartoffelsuppe mit getrockneter Petersilie bestreuen und sofort servieren. Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie noch dampfend heiß ist und die verschiedenen Aromen sich optimal entfalten können.

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Katrin Wolkenberg

Tipp vom Chefkoch

Für eine besonders sämige Konsistenz können Sie eine rohe, geriebene Kartoffel etwa fünf Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen. Die Stärke der rohen Kartoffel bindet die Suppe zusätzlich auf natürliche Weise. Ein weiterer Tipp: lassen Sie die Suppe nach dem Pürieren noch zehn Minuten bei sehr schwacher Hitze ziehen. Dadurch verbinden sich alle Aromen optimal und die Konsistenz wird noch cremiger. Wenn Sie die Suppe am nächsten Tag aufwärmen, wird sie oft noch dicker. Einfach mit etwas Brühe oder Milch strecken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die getrocknete Petersilie kann durch andere getrocknete Kräuter wie Schnittlauch oder Liebstöckel ersetzt werden, je nach persönlichem Geschmack.

Passende Getränke zur Kartoffelsuppe

Zu dieser herzhaften Kartoffelsuppe passt hervorragend ein leichter, trockener Weißwein wie ein Riesling oder ein Grauburgunder. Die frische Säure des Weins harmoniert wunderbar mit der cremigen Textur der Suppe. Wer lieber Bier trinkt, sollte zu einem hellen Pils oder einem Weizenbier greifen. Auch ein kühles Mineralwasser mit Kohlensäure erfrischt den Gaumen zwischen den Löffeln. Für Kinder eignet sich ein Apfelsaftschorle besonders gut.

Zusätzliche Info

Die Kartoffelsuppe hat in Deutschland eine lange Tradition und gehört seit Jahrhunderten zur bäuerlichen Küche. Ursprünglich war sie ein einfaches Arme-Leute-Essen, da Kartoffeln günstig und lange haltbar waren. Im Laufe der Zeit entwickelten sich regionale Varianten: in Norddeutschland wird die Suppe oft mit Speck zubereitet, in Süddeutschland mit Würstchen. Die Zugabe von Möhren verleiht der Suppe nicht nur eine schöne Farbe, sondern auch zusätzliche Vitamine und einen leicht süßlichen Geschmack. Wiener Würstchen wurden traditionell verwendet, weil sie sich lange hielten und der Suppe eine deftige Note verliehen. Heute ist die Kartoffelsuppe ein beliebtes Comfort Food, das besonders an kalten Tagen wärmt und sättigt. In vielen deutschen Haushalten wird sie am Wochenende gekocht, da sie sich hervorragend aufwärmen lässt und am zweiten Tag oft noch besser schmeckt.

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